Thali

Enlight156

 

Thali (Platte) ist eine Mahlzeit,  die aus unterschiedlichen Gerichten zusammengestellt wird. Sie werden in kleinen Metallschälchen (Katoris) auf einem runden Tablett serviert. In den Katoris befinden sich Gemüsecurrys, Dhal (Linsencurry), Dhai (kühlender Joghurt), Salat und Dessert. Dazu Reis und Naan. Lecker. Thali gibt es als vegetarisches Gericht, oder auch mal mit Fleischeinlage.

Dieses leckere Thali war rein vegetarisch, da in unserem Hotel in Varanasi, was direkt am Ganges lag, keine Fleischgerichte serviert wurden. Hat man auch nicht vermisst. Es war köstlich.

 

 

Delhi

Die Fahrt von Jaipur nach Delhi dauert ca. 4,5 Stunden.

unsere letzte Station. Nach zwei Wochen Kultur pur sind wir gesättigt und machen nur noch ein paar Besichtigungen und dann wird am Hotelpool gechillt. Am nächsten Tag fliegen wir wieder nach Hause.

Somit besichtigen wir das Rote Fort,

Shah Jahan gründete das Rote Fort als kaiserliche Residenz in der heutigen Altstadt von Delhi im Jahre 1639.

Anschließend haben wir die Jama Masjid Moschee besucht. Sie ist die größte Moschee Indiens und eine der größten der Erde. Shah Jahans ließ sie zwischen 1650 und 1656 bauen.

Enlight139

Enlight140

 

Raj Ghat, ein Scheingrab zu Ehren Mahatma Gandhis, dessen Asche im Ganges, Pushkar-See bei Ajmer, Nakki Lake bei Mount Abu und im Chorabari-Lake bei Kedarnath verstreut wurde.

Enlight141

Enlight142

 

Das Humayun-Mausoleum

Enlight144

Enlight143

 

Den Mittag verbringen wir in unserem Hotel und lassen den restlichen Tag schön ausklingen.

Enlight147

 

Affentempel Galta

Unterwegs halten wir kurz vor Jaipur in Galta, um den Affentempel zu besichtigen.

Eigentlich ist der Tempel dem Sonnengott Hanuman gewidmet, doch durch die Vielzahl der Affen (mehrere tausend) wird er der Affentempel genannt. Überall sind Affen. Die Makaken sind friedlich, da sie gefüttert werden und niemand Ihnen etwas antut. Ihren Ruhm verdankt sie den Süßwasserquellen, die aus den Felsen in das Tal fließt und das Becken füllt.

Wunderschöne Häuser mit Gemälde umgeben das Gelände. Leider sind sie ungepflegt und heruntergekommen.

Enlight110

Enlight111

Enlight112

Enlight107

Enlight106

Taj Mahal

 

Taj Mahal, der Kronenpalast

Es war einmal vor langer, langer Zeit ein König…

Shah Jahan „Herrscher der Welt“ war mit seiner wunderschönen Frau Mumtaz Mahal “ Erwählte des Palastes“ glücklich verheiratet.
Sie war nicht nur seine geliebte Ehefrau, sondern auch treue Gefährtin und Ratgeberin.
Nach dem Tod seines Vaters bestieg Shah Jahan den Thron. Mit Gewalt greift er zur Macht und lässt alle seine Brüder brutal ermorden.
Mumtaz Mahal begleitet ihren Gemahl auf den Feldzügen. Hochschwanger mit dem 14. Kind überlebt sie die Geburt auf ihrem letzten Feldzug nicht. Eine Zeit tiefster Trauer bricht an.
So beginnt Shah Jahan 1631 mit seiner Lebensaufgabe ein Grabmal für seine Geliebte Mumtaz Mahal zu errichten.
Unaufhaltsam beginnen die Bauarbeiten: 20.000 Arbeiter, 1.000 Elefanten, 28 verschiedene Edelsteine, die besten Handwerker und Künstler, die kostbarsten und edelsten Materialien kommen zum Einsatz. Nur das Beste vom Besten.
Mit dem wertvollsten Marmor der Welt wird die Fassade geschmückt. Damit die Spezialisten so ein Bauwerk nicht mehr errichten sollten, lässt Shah Jahan sie verstümmeln.

Weshalb der berühmte Dichter Rabindranath Tagore das Taj Mahal als „Eine Träne auf der Wange der Zeit“ bezeichnete.

Die Kosten des Bauwerks sind immens. Die Folgen: Unruhen und Aufstände im ganzen Land.
Schließlich wird der König von seinem Sohn vom Thron vertrieben und im Roten Fort eingesperrt. Den einzigen Trost bietet Shah Jahan der Blick zum Taj Mahal, das gegenüber dem Roten Fort liegt. Die Ironie des Schicksals: So ist er jeden Tag und Nacht in der Nähe seiner Mumtaz Mahal. Nach seinem Tod wird er im Taj Mahal an der Seite seiner Geliebten beigesetzt.

Das Taj Mahal ist Symbol des kulturellen und materiellen Reichtums der damaligen Zeit.
Heute ist es das Wahrzeichen Indiens und UNESCO Weltkulturerbe.

Ausserdem eines der 7 Weltwunder.

 

 

 

 

 

 

 

 

Orchha

Ab Khajuraho gehts jetzt weiter mit dem Mietwagen.
Nach langen Recherchen im Internet bin ich auf Indo Vacations gestoßen. Das war ein Treffer, wie ich jetzt feststellen kann. Über E-Mail Verkehr konnte ich mit Herrn Minglani alle Einzelheiten schon von Deutschland aus vereinbaren. Das hat wunderbar geklappt. Da er in Deutschland studiert hatte, konnten wir uns in deutscher Sprache verständigen. Unser Tourbegleiter Mr. Surendra Singh, ein angenehmer Mensch, der immer wieder gute Ideen und Ratschläge hat, um unsere Reise besser zu gestalten.
Somit kann ich jedem der bei der Wahl der Mietwagen Anbietern Indo Vacations wärmstens empfehlen. Auch für die, die ihre Reise nicht selber planen wollen, er bietet auch fertige Touren in ganz Indien an.

Von Khajuraho nach Orchha sind wir ca. 4 Stunden gefahren. Ich reise gerne mit dem Auto durch das Land. Man sieht viel. Vor allem sieht man Unterwegs das richtige Leben und das Treiben der Menschen.

Orchha ist ein kleines Örtchen. Vom Rajputenfürsten gegründet entstand die Palastfestung am Ufer des Flusses Betwa.
Man hat den Eindruck, hier ist die Zeit stehengeblieben. Ein kleiner Markt, in dem jeglicher Schmuck, Speisen und Farbe angeboten wird. Sie sind aber dennoch richtig auf Touristen eingestellt.

Man kann auf dem Dach des Chaturbhuj-Tempel hinaufsteigen. Außer der spektakulären Aussicht auf die Stadt kann man auch die Geier auf den Dächern beobachten.

Enlight45

 

Enlight48

Enlight40

Enlight41

 

Enlight223Enlight222

 

Gewohnt haben wir im Hotel Amar Mahal Orchha

 

Ein sehr schönes Hotel mit einer wunderschönen Gartenanlage. Von jeder Seite gelangt man auf verschiedene Bereiche. Von der einen Seite konnte man die Tempel ganz nah sehen. Wunderschön. Das Zimmer war sehr sauber. Das Essen war ganz gut. Doch muss ich leider bemängeln, dass man nicht im schönen Außenbereich essen konnte. Erst nach dem wir unseren Wunsch ausdrücklich geäußert hatten, konnten wir draußen Speisen. Das war generell ein Problem in den meisten Hotels. Sie wollten nicht, dass die Gäste draußen saßen. Dabei haben die meisten Hotels wunderschöne Außenbereiche.

 

Khajuraho

Einst war sie die religiöse und kulturelle Hauptstadt des Chandella Reiches.
Lange Jahre war sie in Vergessenheit geraten, bis sie wieder entdeckt wurde.

Die Tempelarchitektur in Khajuraho beginnt ca. im Jahre 930.
Berühmt durch ihre erotische, in Stein gehauene, Skulpturen (Mithunas). Götterfiguren, Surasundaris (schöne Mädchen) und Mithunas (Liebespaare). In den mittleren Feldern sieht man zärtliche Liebespaare mit kleineren Begleitfiguren.

Mittlerweile ein Unesco Weltkulturerbe.

Von 80 Tempeln sind nur 20 erhalten. Die wichtigsten und sehenswerten Tempel sind in der Westgruppe (Hindu-Tempel)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

DSC02718

DSC03059

DSC03076

Enlight46

Enlight47