Fatehpur Sikri

Heute fahren wir über Fatehpur Sikri und Abhaneri nach Jaipur.
Von Agra sind es ca. 45 Minuten.

Die ehemalige Hauptstadt des Mogulreiches wurde von Akbar, nachdem der heilige Sheik Salim Chishti Ihm drei Söhne als Nachkommen prophezeite, erbaut.

Jama Masjid entstand 1569 nach der Geburt des ersten Sohnes Jehangir.
Die Stadt baute er nach der Geburt des zweiten Sohnes 1571.
Den Namen Fatehpur Sikri (die Stadt des Sieges) bekam die Stadt 1573.
Akbar betrachtete sich als der vom Gott Erwählte und gründete sogar seine eigene Religion. Eine Zusammenbildung aus Hinduismus, Buddhismus, Christentum, Islam und Jainismus.

Seit 1986 UNESCO Weltkulturerbe

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Agra

Die am Ufer des Yamuna Flusses gelegene Stadt Agra wurde 1504 vom Sikander Lodi zur Hauptstadt bestimmt.

1565 vom Akbar dem Großen wurde der Bau des Forts errichtet. Es war ein Treffpunkt für Philosophen und ein Platz zum Feste feiern.
Im 17. Jahrhundert von seinem Sohn Shah Jahan erweitert. Der später von seinem eigenen Sohn hier unter Arrest gehalten wird und letzt Endes auch sterben wird.

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Da Akbar die neue Hauptstadt Fatehpur Sikri gründete, wurden im Fort keine Palastbauten errichtet.

Das Rotes Fort ist seit 1983 UNESCO Weltkulturerbe

Weitere Sehenswürdigkeiten sind, neben dem weltberühmten Taj Mahal, Itimad- Ud-Daula Mausoleum.

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Taj Mahal

 

Taj Mahal, der Kronenpalast

Es war einmal vor langer, langer Zeit ein König…

Shah Jahan „Herrscher der Welt“ war mit seiner wunderschönen Frau Mumtaz Mahal “ Erwählte des Palastes“ glücklich verheiratet.
Sie war nicht nur seine geliebte Ehefrau, sondern auch treue Gefährtin und Ratgeberin.
Nach dem Tod seines Vaters bestieg Shah Jahan den Thron. Mit Gewalt greift er zur Macht und lässt alle seine Brüder brutal ermorden.
Mumtaz Mahal begleitet ihren Gemahl auf den Feldzügen. Hochschwanger mit dem 14. Kind überlebt sie die Geburt auf ihrem letzten Feldzug nicht. Eine Zeit tiefster Trauer bricht an.
So beginnt Shah Jahan 1631 mit seiner Lebensaufgabe ein Grabmal für seine Geliebte Mumtaz Mahal zu errichten.
Unaufhaltsam beginnen die Bauarbeiten: 20.000 Arbeiter, 1.000 Elefanten, 28 verschiedene Edelsteine, die besten Handwerker und Künstler, die kostbarsten und edelsten Materialien kommen zum Einsatz. Nur das Beste vom Besten.
Mit dem wertvollsten Marmor der Welt wird die Fassade geschmückt. Damit die Spezialisten so ein Bauwerk nicht mehr errichten sollten, lässt Shah Jahan sie verstümmeln.

Weshalb der berühmte Dichter Rabindranath Tagore das Taj Mahal als „Eine Träne auf der Wange der Zeit“ bezeichnete.

Die Kosten des Bauwerks sind immens. Die Folgen: Unruhen und Aufstände im ganzen Land.
Schließlich wird der König von seinem Sohn vom Thron vertrieben und im Roten Fort eingesperrt. Den einzigen Trost bietet Shah Jahan der Blick zum Taj Mahal, das gegenüber dem Roten Fort liegt. Die Ironie des Schicksals: So ist er jeden Tag und Nacht in der Nähe seiner Mumtaz Mahal. Nach seinem Tod wird er im Taj Mahal an der Seite seiner Geliebten beigesetzt.

Das Taj Mahal ist Symbol des kulturellen und materiellen Reichtums der damaligen Zeit.
Heute ist es das Wahrzeichen Indiens und UNESCO Weltkulturerbe.

Ausserdem eines der 7 Weltwunder.