Ngorongoro Schutzgebiet

Das Ngorongoro Schutzgebiet, NCA Ngorongoro Conservation Area, grenzt an der nordwestlichen Seite an die Serengeti. Um zum Serengeti zu gelangen, mussten wir durch den Ngorongoro. So waren wir einmal einen halben Tag dort und später einen ganzen Tag im Krater. Der NCA steht seit 2010 als eine von 28 Doppel-Welterbestätten in den Listen der Unesco und ist seit 1979 Unesco Weltnaturerbe. In der NCA dürfen die Masai leben und ihre Rinderzucht betreiben. Was ihnen im Kraterboden und der Serengeti verboten ist. Wir passierten unterschiedliche Landschaften als wir durch den Ngorongoro durchgefahren sind. So fuhren wir durch die Savanne, Buschland, Heidelandschaften oder offenem Grasland. So vielseitig war die Landschaft.
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Tansania – Tarangire Nationalpark

Mein Traum, endlich Tiere in freier Wildbahn zu erleben, sollte in Tansania in Erfüllung gehen. Seit Jahren träumte ich von Afrika und seinen Tieren, doch es kam immer wieder ein anderes Ziel dem zuvor. Dieser Traum sollte erst jetzt in Erfüllung gehen. Es sollte wohl so sein. Schon als Kind hatte mich dieser Kontinent mit seiner Tierwelt fasziniert. Die Filme „Hatari“, „Daktari“, oder „Jenseits von Afrika“ habe ich jedes mal verschlungen. Bei der Wahl zwischen Namibia oder Tansania haben wir uns für Tansania entschieden.  Tansania deswegen, weil es hieß, wenn ihr Tiere sehen wollt, dann ist Tansania die bessere Wahl. So sollte es dann auch sein. Wie ihr sicherlich von meiner Facebook-Seite mitbekommen habt, war es tatsächlich ein Highlight!! Wenigstens einen Löwen wollte ich erleben. Sehen, wie ein Löwe in seiner Naturumgebung so ist. Dass dieser Wunsch in dieser Form in Erfüllung gegangen ist, hatte ich wirklich nicht erwartet.

In diesem Beitrag werde ich euch von Tarangire Nationalpark berichten. Im Laufe der nächsten Zeit werden Berichte über den Ngorongoro NP, Serengeti NP und Lake Manyara folgen.

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Die Diepholzer Moorniederung als Zentrum der Kranichrast

Heute stellt uns Torsten Berg von tberg die Diepholzer Moorniederung vor. Torsten gibt uns wertvolle Einblicke in die Kranichbeobachtung. Er nimmt uns mit auf eine Reise in unser wildes Deutschland.

Jedes Jahr im Herbst zieht die Diepholzer Moorniederung als Zentrum der Kranichrast in Deutschland immer mehr naturbegeisterte Menschen an.

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Wie  alles begann Teil II – Das rote Buch

Als ich das Buch öffnete, stand da alles in altdeutscher Schrift. Die Seiten waren vergilbt, und sie hatten leichte Flecken. Hier und da waren einige Wörter oder ganze Sätze mit Bleistift unterstrichen. Es weckte meine Neugier. Was hatte der Buchtitel „Der Spieler“ zu bedeuten? Ich fing an, hineinzulesen. Schwere Namen, unbekannte Darstellungen… Wiesbaden. Das klang deutsch. Je mehr ich darin las, umso gefesselter war ich. Ich kann mich leider nicht mehr an den Mann erinnern, dem ich die 2 D-Mark gab. Er war schon älter, aber mehr weiß ich leider nicht mehr. Den Fleck auf meinem Kleid hatte ich auch vergessen. „Wie  alles begann Teil II – Das rote Buch“ weiterlesen

Kunst, Kultur und Natur – Chemnitz überrascht!

Auf den ersten Blick hinterlässt Chemnitz bei den meisten wohl eher einen verstaubten, grauen und langweiligen Eindruck. Wenn man aber mal genauer hinschaut, sieht man, dass es so schlimm gar nicht ist. In Chemnitz gibt es einiges zu entdecken!

Architektur
Das Chemnitzer Stadtviertel Kaßberg gehört zu den größten, zusammenhängenden Wohnvierteln mit Gründerzeit- und Jugendstilarchitektur in Deutschland. Besonders sehenswert sind die Majolika-Häuser. Majolika sagt man in Italien zur Insel Mallorca. Ebenso bezeichnet es Töpferware mit Zinnglasur. „Kunst, Kultur und Natur – Chemnitz überrascht!“ weiterlesen

Wie alles begann

Meine wirklich erste Berührung zur Literatur hatte ich als junges Mädchen.

Eines schönen Tages streifte ich durch die Stadt auf der Suche nach einer Entdeckung. Ich lief die Gassen mit den schillernden Bekleidungsgeschäften ab, schaute in die Schaufenster, lief in Gedanken weiter. Ich weiß noch genau, es war an einem Nachmittag im Frühling in den 80’er Jahren. Meine linke Hand haftete immer noch auf dem Fleck an meinem Kleid. Wieso musste ich unbedingt diese komischen roten Häppchen probieren? Jetzt hatte ich auf meinem neuen Kleid einen fetten roten Fleck, der aussah wie Blut. „Wie alles begann“ weiterlesen

Eine Fototour in Beelitz

Mit 15 war ich das erste Mal in einer verlassenen und halb ausgebrannten Villa einer Diplomatenfamilie in Bonn. Der Ort hatte etwas Einschüchterndes, nahezu Gespenstisches an sich. Faszinierend. Mit Fotografie hatte ich noch nichts am Hut. Meine Bekannte, die den Ort entdeckt hatte, verknipste drei Filme in einer halben Stunde. Ein paar Jahre später dieselbe Atmosphäre in einem verlassenen Wohnbungalow. Da hatte ich wenigstens eine digitale Kompaktkamera dabei. Wenn man in Berlin lebt, kennt man die 50 km weit entfernten Beelitzer Heilstätten zumindest dem Namen nach.

Das alte verlassene Lungensanatorium? Ja, genau. Gab es da nicht einen Mord? Ja, nicht nur einen. Ist es einen Besuch wert? Ja, und wie. „Eine Fototour in Beelitz“ weiterlesen