Seite 1 – Im Regenbogenland

Der Nebel löste sich langsam auf. Mittlerweile ging es bergab, und sie ging die letzten Stufen hinunter. Vor ihr lag eine Blumenwiese, so weit das Auge sehen konnte. 

Mit sattem Grün und die wunderschönen Blumen in intensiven Farben. Ungläubig was ihr geschah, drehte sie sich um. Keine Treppe, kein Regenbogen, alles weg. Nur die Wiese. Wo war sie hier? Wie war das möglich? Träumte sie? Lara ging ein paar Schritte und rief: „Mama? Papa?“ Keine Antwort. Stille. Wieder und wieder schaute sie sich um und rief nach ihren Eltern. Aber niemand antwortete ihr. Da fing sie an zu weinen und rief weiter nach ihren Eltern. „Du kannst aufhören zu rufen. Die können dich nicht hören“, sagte jemand hinter ihr. Erschrocken drehte sie sich um und schaute einem riesengroßen Schmetterling in die Augen. Der Schmetterling war so groß wie ihre beiden Arme zusammen! Lara sah den Schmetterling mit ihren tränenvollen Augen an und fragte: „Wo bin ich hier?“ „Du bist hier im Regenbogenland.“ Dann erzählte er Lara, dass es eine Ausnahme war, dass sie überhaupt herkommen konnte. Denn in Wirklichkeit war das Regenbogenland für Menschen unbetretbar. Aber das würde sie schon sehr bald erfahren. Nachdem Lara sich beruhigt hatte, zeigte Fifrildi, so hieß die Schmetterlingsdame, die Umgebung. Als sie ihre riesigen, blauen Flügel schwang, wehte der Wind so stark, dass Laras Kleid hochflog. Dann lief sie hinter Fifrildi her. 

Plötzlich blieb Lara abrupt stehen. Vor ihr tauchte ein Bach auf, aber in diesem Bach floss kein Wasser, sondern eine weiße Flüssigkeit. Sie ging in die Hocke und sah sich diese komische Flüssigkeit genauer an. Fifrildi drehte sich um, und wunderte sich, wo Lara blieb. Als sie sie entdeckte, flog sie im Bogen zurück und ging neben Lara zu Boden und erklärte ihr: „Das ist Milch, Liebes. Hier im Regenbogenland haben wir Bäche, in denen Wasser fließt und Bäche in denen Milch fließt. Und es ist ganz rein. Du kannst es ruhig kosten.“ Lara nahm eine Handvoll Milch aus dem Fluss und trank sie aus. Es war die leckerste Milch, die sie je getrunken hatte. Nachdem sie genug getrunken hatte, lief sie wieder hinter Fifrildi her. Mittlerweile hatte sich die Umgebung verändert. Bäume tauchten auf und spendeten Schatten. „He, Fifrildi! Wohin des Weges?“, rief da jemand irgendwo aus dem Gebüsch vor ihnen. „Ich zeige unserem Gast die Umgebung“, antwortete Fifrildi. Erst da tauchte ein Wesen aus dem Gebüsch auf, das aussah wie eine Maus, aber so groß war wie Lara. Als das Wesen vor Lara stand, erschrak es so sehr, dass es nach hinten auf den Boden fiel. „Aber das ist ja ein Mensch!“, rief es. Auch Lara hatte sich erschrocken. Eine Riesenmaus stand vor ihr. Sie konnte es immer noch nicht glauben. Als sich Lara und die Maus etwas gefasst hatten, machte sie Fifrildi miteinander bekannt. Sie setzten ihre Tour zu dritt fort. Mus Musculus, so hieß die Maus, lief neben Lara her. Erstaunt sah sich Lara den Baum an, an dem sie vorbeiliefen. Es hingen komische, lange Dinger dran. Beim näheren Betrachten sahen sie aus wie Tannen. Nur waren das keine. „Das sind Leckerlies. Das essen wir. Hier wachsen an jedem Baum die unterschiedlichsten Leckerlies für jedermann. Also wenn du Hunger hast, nur zu“, erklärte ihr Mus Musculus. Nach einer Weile fragte Lara: „Sind alle Tiere hier, die gestorben sind?“ Dabei dachte sie an ihre Minki. „Ja, wir alle sind in deiner Welt gestorben und über die Regenbogenbrücke hierher gelangt. Ins Regenbogenland,“ antwortete die Maus. Dann müsste Minki auch hier sein, dachte Lara. Vielleicht wartet sie schon irgendwo auf mich. Diese Vorstellung gefiel ihr.

Auf einmal bebte der Boden, und in der Ferne sah man Staubwolken. So stark, dass man sonst nichts anderes mehr sah. Fifrildi kam zu ihnen und die beiden waren so aufgeregt, dass sie Lara fast vergaßen. „Schnell, versteck dich! Lauf!“, riefen Fifrildi und Mus Musculus wie aus einem Mund und rannten und flogen zu den Bäumen, die zu ihrer Linken auftauchten. Lara lief ihnen automatisch hinterher. Es musste was passiert sein, und das musste mit dem Beben zu tun haben, dachte Lara. Die Schmetterlingsdame kam auf einem Ast des Feuerbaumes zum Stehen. Der Feuerbaum war riesengross und hatte flammendrote Blüten. Mus Musculus kletterte schnell hinauf. „Los, worauf wartest du denn noch?“, fuhr er Lara an. Erst da fing Lara an, auch auf den Baum zu klettern. Das Beben kam immer näher, und die Luft wurde immer staubiger. Lara sah zu beiden hin, und bemerkte, dass beide Angst hatten. In der Zwischenzeit waren auch noch andere Tiere auf den Feuerbaum gekommen und ließen sich auf einen freien Ast nieder. Igel, weitere Mäuse und Schmetterlinge, Maulwürfe, Hasen und Kaninchen, alle möglichen Vögel,…einzelne Tiere und Familien mit ihren Jungen. Vor lauter Angst hatte keiner von ihnen Lara wahrgenommen. Sie saßen nur auf diesem Baum und blickten Richtung Staubwolke. Bis die Staubwolke vor ihnen zum Stehen kam. Der Geräuschpegel war so laut, dass man fast taub wurde. Aber dann war es still. Mucksmäuschen still.

Eine Horde Marderbären kamen vor ihnen zum Stillstand. Auch die waren viel, viel größer als in Laras Welt. Sie waren so groß wie ein erwachsener Mensch. Wodurch sie gefährlich und mächtig wirkten. Mit schwarz-grauem Fell, schwarzen Knopfaugen sahen sie schon gruselig aus. Ihr Schnurrbart war so groß wie Laras Arm. Vom Feuerbaum hielten sie Abstand, so, als ob sie Angst davor hätten. Der, der Anführer der Horde, blickte zu ihnen hoch und lachte. Dabei zog er ein Mundwinkel hoch. „Sieh mal einer an! Da ist sie ja“, sagte er und blickte tief und fest in Lara’ s Augen. Erschrocken darüber, dass er sie meinte, wäre Lara fasst vom Baum gefallen. 

Erst da bemerkten die anderen, die auch auf dem Baum waren, Lara. Ein Raunen ging durch die Menge. Der Anführer streckte seine Hand nach Lara aus und sagte mit seiner krätzenden Stimme ganz langsam und leise:„Komm zu mir.“ Laras Augen weiteten sich, und sie zitterte am ganzen Körper. „Rühr sie nicht an, Binturong!“, rief einer, den Lara durch die Äste und Blätter nicht sehen konnte. Aber wer es auch sein mag, dieser Binturong schien Respekt vor ihm zu haben. „Und wenn ich es doch tue? Wa ist dann, hä?“, antwortete er. Erst jetzt drehte sich Binturong zu dem unbekannten Retter hin. Lara versuchte einige Äste und Blätter wegzuschieben, damit sie ihn sehen konnte. Der Fremde kam einen Schritt soweit vor, dass Lara ihn zwischen den Blättern sehen konnte. Er war ein riesengroßer Hund mit langer, brauner Mähne und langem Fell. Er schwang seine langen Haare auf die rechte Schläfe und sagte mit seiner festen Stimme:„Das solltest du nach unserer letzten Begegnung eigentlich wissen. Macht, dass ihr hier verschwindet. Wie oft soll ich euch noch sagen, dass dieser Bereich für dich und deinesgleichen tabu ist!“ Die letzten Worte sprach er so laut aus, dass die Rebellen zuckten. „Wir ziehen uns zurück“, rief ihr Anführer, „wir heben uns das für ein andermal auf“, rief er seinen Leuten zu und trat den Rückzug an. Als sie außer Reichweite waren, kletterten alle langsam den Feuerbaum hinunter und stellten sich im Kreis um den Retter hin. „Du kamst genau zur richtigen Zeit an, Balutschi“, meinte ein Igel. Dabei stellte sich heraus, dass Balutschi schon die ganze Zeit hier war. Er schien auch auf Lara gewartet zu haben. Fifrildi kam nach vorn geflogen und kam vor ihm auf den Boden zum Stehen. „Das ist Lara“, und zeigte dabei auf das Mädchen. „Wir müssen aufbrechen und sie hier wegbringen“, sagte Balutschi. „Aber ich will hier nicht weg. Ich muss meine Minki finden. Die muss doch auch hier sein“, protestierte Lara. Mus Musculus ging zu Lara, nahm ihre Hand und führte sie aus der Menge raus. Dann fing er an, ihr zu erzählen, dass sie hier nicht sicher seien vor den Rebellen. Sie mussten zu Testudinata, der weisen Schildkröte gehen. Sie lebte hinter dem Gebirge. Und bis dahin war es noch ein langer Weg. Unterwegs werden wir viele andere Tiere treffen, meinte die Maus. Mittlerweile hatte sich Balutschi zu ihnen gesellt. Viele andere waren wieder zu ihren Häusern und Plätzen zurückgekehrt. Lara fand es gut, dass ihr Retter sie zu der Schildkröte begleitete.

Lara lernt Fifrildi und Mus Musculus kennen
Balutschi vertreibt Binturong und seine Bande

Seite 1 – Selda Eigler – Geisenheim

Am Morgen – Wie alles begann

Lara saß auf der Gartentreppe und schluchzte. Ihren liebsten Teddy neben sich haltend, saß sie da und weinte. Erst gestern hatte sie ihre liebste Katze Minki verloren. Ihre Minki. Die Minki, die sie über alles liebte. Wie sie im Garten mit einem langen Stock rannte und Minki hinterher kam… Oder wie sie auf den Kirschbaum, der in der Ecke des Gartens stand, blitzschnell hochkletterte…Ja, und wie sie neben ihr im Bett einschlief… fest an sie geklammert schnurrte sie sich und Lara in den Schlaf… Und jetzt? Jetzt war sie alleine. Ohne ihre Minki. Wie sollte sie diesen Schmerz nur ertragen? 

So in Gedanken versunken, verweilte sie eine Zeit lang. Irgendwann erhob sie ihren Blick Richtung Kirschbaum. Ihr Blick wurde klarer, und sie sah jetzt genauer und intensiver hin. Denn das, was sie dort sah, konnte nur eine Illusion sein. 

Links neben dem Stamm des Kirschbaumes war eine Treppe. Diese Treppe ging mit dem Stamm des Kirschbaumes in die Höhe und verschwand hinter den Ästen und Blättern. Sie stand langsam von der Gartentreppe auf und lief zum Kirschbaum. Ihre zu zwei Zöpfen geflochtenen Haare lösten sich leicht. Hier und da fielen ihr die Strähnen ins Gesicht. Vor dem Baum blieb sie stehen. Sie konnte ihren Blick von der Treppe nicht trennen. Die Treppe war alt und aus Stein. Hier und da waren Risse oder Löcher vorhanden. …. drehte sich einmal um und schaute, ob jemand da war. Ihre Mutter oder ihr Vater. Aber da stand niemand. Sie drehte sich wieder zur Treppe, die immer noch am Fuße des Kirschbaumes war. Ihren Teddy noch fester an der Hand haltend, machte sie einen Schritt zur ersten Stufe. Langsam stieg sie Stufe für Stufe die Treppe hinauf, bis sie die Krone des Baumes erreichte. Sie blickte ein letztes Mal Richtung Gartentreppe und verschwand hinter dem Dunst der Nebel. 

Ihr Weg tauchte in Regenbogenfarben. Wie ein bunter Wegweiser sah er aus. Sie lief und lief. Der Nebel verdichtete sich. Außer dem Weg, der klar und deutlich vor ihr lag, konnte sie von ihrer unmittelbaren Umgebung nichts erkennen.

Reise – Inspirationen

Fahre in die Welt hinaus. Sie ist fantastischer als jeder Traum.

Ray Bradbury

Natürlich hole ich mir auch Anregungen und Tipps von anderen Bloggern. Meine Wahl fällt auf Blogger, die mich immer wieder inspirieren und anregen, die eine oder andere Reise doch zu unternehmen, oder wo einfach ihre Art zu reisen oder ihre Reiseziele faszinierend für mich sind. So ist es immer wieder interessant zu sehen, wie der eine oder andere seine Reisen plant und unternimmt. Da jeder auf seine eigene Art reist, ist jede Reise, auch wenn sie zu gleichen Zielen führen, doch anders. Hier habe ich eine Auswahl getroffen, die all eure Wünsche erfüllen wird. Denn während die eine spezialisiert ist auf Wellness, reist die andere Luxuriös. Der eine macht Roadtrips, und der andere fliegt von einem Standort zum Nächsten und der Dritte reist nur mit Bus oder Bahn. Ihr seht, es ist so vielseitig. Ich kann an den selben Ort fahren, und  doch wird eine ganz andere Reise daraus. Aus diesem Grund habe ich euch eine Auswahl unter den Reisebloggern erstellt. Ihr werdet ganz bestimmt fündig.

 

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Faszination Asien

Das ich ein riesengroßer Asien-Fan bin, muss ich euch ja nicht mehr sagen. Aber warum das so ist und was mich an Asien so fasziniert, will ich euch hier, in diesem Beitrag, erzählen. Deshalb nehme ich auch sehr gerne an der Blogparade „Faszination Asien“ von The Road Most Traveled teil.

Mit Asien verbinde ich die Herzlichkeit der Menschen, die einen anschauen und immer anlächeln. Ein Lächeln, das von Herzen kommt. Sich daran erfreuen, dass man zurück lächelt und sie begrüßt. „Mingalaba“ (Glück mit dir), so wurden wir täglich von jedem in Burma (Myanmar), dem wir begegnet sind, begrüßt. Ein Wort, aber tausend Wirkungen!

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Hoch oben zum Seiden Berg – Mian Shan

Mian Shan 绵山

Mian Shan der „Seiden-Berg“ ist bekannt für seine atemberaubende Landschaft, aber auch für seine kulturellen und religiösen Eigenschaften. Bergklöster in schwindelerregenden Höhen treiben die Menschen Jahr für Jahr, den Seidenberg zu besteigen. Mian Shan ist der Geburtsort des Qingming Festes (Tag des Grabfegens), eines der wichtigsten traditionellen chinesischen Feste.

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Meine schönsten Fotos aus dem zweiten Halbjahr – Fotoparade 2-2018

Es ist wieder so weit. Michael von erkunde die Welt hat zur nächsten Fotoparade #fopanet aufgerufen. Da bin ich sehr gerne wieder dabei. Mittlerweile ist es Kult, an dieser Fotoparade teilzunehmen. Jeder möchte dabei sein und mitmachen. Es ist wie eine wunderbare Reise, alle Artikel von den Teilnehmern zu lesen und ihre Fotos zu bewundern. „Meine schönsten Fotos aus dem zweiten Halbjahr – Fotoparade 2-2018“ weiterlesen

Fotoparade, meine Fotos aus China

Zum ersten Mal nehme ich an der Fotoparade 1/2018 von Michael aus Erkunde die Welt teil. Ich freue mich, mit den Fotos, aus meinem noch Urlaub aus China, teilzunehmen. Es gibt natürlich viele Fotos aus dem ersten Halbjahr, doch für mich war der Reiz, nur Fotos aus China zu verwenden. Es wird natürlich über meine gesamte China-Reise Artikel geben. Noch bin ich in China, also zur Zeit in Hongkong und ich hoffe, der Beitrag geht rechtzeitig bei Michael ein. Manchmal streikt das Internet. Ich werde nur kurz was über die Fotos schreiben, denn ich möchte, dass mein Beitrag fertig wird.

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Round-up China II

Die Tage rücken immer näher und ich bin schon ganz gespannt, was mich auf meiner Reise nach China erwartet. Alle Vorbereitungen sind getroffen. Von Inlandsflügen bis Zugtickets. Meine Reiseführer sind markiert. Ich bin mal gespannt, wie ich das alles in meinem Rucksack bekomme. Kameraausrüstung, Reiseführer und bisschen Kleinkram…

Wenn ich die tollen Beiträge verschiedener Blogger lese, die in diesem Round-up mitgewirkt haben, dann kann ich es kaum abwarten. „Round-up China II“ weiterlesen

Round-up China

China, ein Land mit einer faszinierenden, jahrtausendealten, Kultur und atemberaubender Landschaft. China hat mich schon immer beeindruckt. Schon als junges Mädchen habe ich die Bücher Pearl S. Buck’s verschlungen und wollte dieses wunderbare Land sehen und erleben. Ich freue mich, dass ich diesen Wunsch in Kürze in die Tat umsetzen werde. Dazu habe ich zu einem Round-up aufgerufen und präsentiere euch im ersten Teil der Reihe zwei Artikel. „Round-up China“ weiterlesen

MENSCHEN AUS ALLER WELT

ROUND-UP

Durch meine Pinnwand „Menschen aus aller Welt“ bei Pinterest bin ich auf die Idee gekommen, die Menschen aus dieser Welt näher kennenzulernen.

Durch unsere Reisen begegnen wir so vielen, unterschiedlichen Völkern. Diese Erlebnisse können wir miteinander teilen und uns vorstellen, damit sie jeder kennenlernt. Es gibt so viele Menschen in dieser Welt, die andere Kulturen und Bräuche haben. Ich möchte sie alle kennenlernen.

Aber auch die Völker und Kulturen unserer Länder sind hier gefragt. Erzähle mir über dein Volk und deine Kultur. Alle Menschen haben eine wichtige Geschichte. Alle haben eine tolle Kultur und interessante Bräuche, die nicht jeder kennt.

Erzähle mir deine Geschichte.

 

Hierzu lade ich euch zu einer Round-up-Runde ein. „MENSCHEN AUS ALLER WELT“ weiterlesen

Meine 9 Sachen auf Reisen

„Welche neun Dinge sind für dich unentbehrlich auf Reisen“? Mit dieser Frage rufen Gina & Marcus von 2 on the go zu einer Blogparade auf. Wenn ich mir so die Beiträge der Teilnehmer anschaue, so hat jeder seine persönlichen 9 Sachen, die sie auf ihre Reisen mitnehmen. Solche Sachen wie Pässe, Papiere.. hat man natürlich sowieso dabei, aber es gibt für jeden seine ganz besonderen 9 Sachen, die immer dabei sind.

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Die Diepholzer Moorniederung als Zentrum der Kranichrast

Heute stellt uns Torsten Berg von tberg die Diepholzer Moorniederung vor. Torsten gibt uns wertvolle Einblicke in die Kranichbeobachtung. Er nimmt uns mit auf eine Reise in unser wildes Deutschland.

Jedes Jahr im Herbst zieht die Diepholzer Moorniederung als Zentrum der Kranichrast in Deutschland immer mehr naturbegeisterte Menschen an.

„Die Diepholzer Moorniederung als Zentrum der Kranichrast“ weiterlesen

Foto-Challenge Votum

Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.

Franz Kafka

So, jetzt seid ihr dran. Es sind richtig tolle Beiträge zusammen gekommen. Klickt euch durch und entscheidet euch für einen. Für den Besten eurer Wahl. Jeder darf nur einen wählen. Die Abstimmung endet am 09.12.2017 um 23.00 Uhr. Für die ersten vier, mit den meisten Stimmen gibt es Preise zu gewinnen.

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Wie  alles begann Teil II – Das rote Buch

Als ich das Buch öffnete, stand da alles in altdeutscher Schrift. Die Seiten waren vergilbt, und sie hatten leichte Flecken. Hier und da waren einige Wörter oder ganze Sätze mit Bleistift unterstrichen. Es weckte meine Neugier. Was hatte der Buchtitel „Der Spieler“ zu bedeuten? Ich fing an, hineinzulesen. Schwere Namen, unbekannte Darstellungen… Wiesbaden. Das klang deutsch. Je mehr ich darin las, umso gefesselter war ich. Ich kann mich leider nicht mehr an den Mann erinnern, dem ich die 2 D-Mark gab. Er war schon älter, aber mehr weiß ich leider nicht mehr. Den Fleck auf meinem Kleid hatte ich auch vergessen. „Wie  alles begann Teil II – Das rote Buch“ weiterlesen

Kunst, Kultur und Natur – Chemnitz überrascht!

Auf den ersten Blick hinterlässt Chemnitz bei den meisten wohl eher einen verstaubten, grauen und langweiligen Eindruck. Wenn man aber mal genauer hinschaut, sieht man, dass es so schlimm gar nicht ist. In Chemnitz gibt es einiges zu entdecken!

Architektur
Das Chemnitzer Stadtviertel Kaßberg gehört zu den größten, zusammenhängenden Wohnvierteln mit Gründerzeit- und Jugendstilarchitektur in Deutschland. Besonders sehenswert sind die Majolika-Häuser. Majolika sagt man in Italien zur Insel Mallorca. Ebenso bezeichnet es Töpferware mit Zinnglasur. „Kunst, Kultur und Natur – Chemnitz überrascht!“ weiterlesen

Wie alles begann

Meine wirklich erste Berührung zur Literatur hatte ich als junges Mädchen.

Eines schönen Tages streifte ich durch die Stadt auf der Suche nach einer Entdeckung. Ich lief die Gassen mit den schillernden Bekleidungsgeschäften ab, schaute in die Schaufenster, lief in Gedanken weiter. Ich weiß noch genau, es war an einem Nachmittag im Frühling in den 80’er Jahren. Meine linke Hand haftete immer noch auf dem Fleck an meinem Kleid. Wieso musste ich unbedingt diese komischen roten Häppchen probieren? Jetzt hatte ich auf meinem neuen Kleid einen fetten roten Fleck, der aussah wie Blut. „Wie alles begann“ weiterlesen

Eine Fototour in Beelitz

Mit 15 war ich das erste Mal in einer verlassenen und halb ausgebrannten Villa einer Diplomatenfamilie in Bonn. Der Ort hatte etwas Einschüchterndes, nahezu Gespenstisches an sich. Faszinierend. Mit Fotografie hatte ich noch nichts am Hut. Meine Bekannte, die den Ort entdeckt hatte, verknipste drei Filme in einer halben Stunde. Ein paar Jahre später dieselbe Atmosphäre in einem verlassenen Wohnbungalow. Da hatte ich wenigstens eine digitale Kompaktkamera dabei. Wenn man in Berlin lebt, kennt man die 50 km weit entfernten Beelitzer Heilstätten zumindest dem Namen nach.

Das alte verlassene Lungensanatorium? Ja, genau. Gab es da nicht einen Mord? Ja, nicht nur einen. Ist es einen Besuch wert? Ja, und wie. „Eine Fototour in Beelitz“ weiterlesen

Ein Ausflug zum Wackelwald im Federseemoor in Bad Buchau

Das oberschwäbische Bad Buchau hat gleich mehrere einzigartige Ausflugsziele für Kinder und Naturliebhaber zu bieten. Zum einen gibt es da den Wackelwald. Hierbei handelt es sich um einen Wald aus Moorbirken, Kiefern, Fichten, Ebereschen, Faulbaum und verschiedenen Weidenarten. Der Untergrund des Wackelwaldes besteht, wie das gesamte Federseemoor aus weichen Sedimenten, die sich im Federsee während vieler Jahrtausende abgelagert haben. Die Bäume stehen auf einem ca. 20 cm dicken Geflecht aus Pflanzenwurzeln, die den Wald begehbar machen. Allerdings wackelt und schwingt der gesamte Boden und an manchen Stellen kann man selbst große Bäume zum schwanken bringen. Auf verschiedenen Schautafeln entlang des Weges wird den Kindern das Naturschutzgebiet Federsee erklärt und auf den Hochständen hat man einen tollen Blick über das gesamte Moor. Mit viel Glück, sieht man auch das ein oder andere Wildtier. „Ein Ausflug zum Wackelwald im Federseemoor in Bad Buchau“ weiterlesen

Heimat – Eine kleine Ode an die Pfalz

Ja, wir sind regelmäßig vom Fernweh geplagt und lieben es, die exotischsten Länder der Welt zu entdecken.

Doch genauso gerne kommen wir auch immer wieder zurück in die HEIMAT.
HEIMAT – das ist für uns die Pfalz:
Ein Weinanbaugebiet im Süden des Bundeslands Rheinland-Pfalz, von dem ca. 23.600 ha reine Rebfläche sind. Eine Region, die die meisten Sonnenstunden pro Jahr im Land verzeichnet. „Heimat – Eine kleine Ode an die Pfalz“ weiterlesen

Sächsische Schweiz

Ab diesem Jahr möchte ich Deutschland besser kennenlernen. Den Auftakt macht die Sächsische Schweiz. Obwohl ich mittlerweile seit 15 Jahren in Berlin wohne, war ich noch nicht in Dresden oder im Elbsteinsandgebirge. Letzten Samstag machte ich mich mit einer Freundin auf den Weg, um das zu ändern.

Im Vorfeld haben wir beschlossen Wandern zu gehen. Es war gar nicht so leicht sich zwischen den über 190 möglichen Touren zu entscheiden. Unser Wahl fiel auf die Wanderroute Höhepunkte der Region. Höhepunkte klingt gut für einen Tag Zeit und ausreichend Wanderlust. Das Elbsteinsandgebirge liegt 30 km von Dresden und 150 km von Prag entfernt. „Sächsische Schweiz“ weiterlesen

Round Up – MEIN DEUTSCHLAND

Unter diesem Motto fordere ich Euch heraus, einen Beitrag dazu zu leisten.
Ich möchte gerne meinen Lesern den Mehrwert geben, in dem ich Orte, Lieblingsplätze, oder sonstiges in Deutschland anbiete. Einige von Euch haben bereits ähnliches.
Es kann eine Stadt, ein Ort, ein gutes Lokal, eine tolle Vorstellung, ein Geheimtipp, oder sonstiges sein. Oder aber ein kompletter Beitrag über eine Stadt mit allem drum und dran. Gerne mehrfach Berichte über einen Ort, wenn es unterschiedliche Themen beinhaltet.
Schreibe mir deinen Bericht, füge ein paar Fotos hinzu, erzähle über Dich und Deinen Blog. Fertig.

Es gibt kein Zeit-Limit.

travellife@gmx.de

Version 3

 

Veröffentlichte Beiträge zum Round Up – MEIN DEUTSCHLAND

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Land der Sorben, Sagen und Seen

Heute stelle ich euch einen schönen Gastbeitrag von der lieben Luise Neek vor. Luise ist keine Bloggerin. Sie gehört eher zu den stillen Lesern. Luise reist immer in Deutschland und kennt so einige schöne Ecken, die manche von uns vielleicht nicht kennen. Ich zum Beispiel. Während ich in der Ferne rumreise, erforscht sie die Heimat. Umso mehr freut es mich, dass Luise bei mir einige Gastbeiträge schreiben wird.

Heute berichtet sie aus Schwarzkollm. Kennt Ihr Schwarzkollm? Vielleicht frage ich mal anders: Kennt ihr Otfried Preußler? Der Räuber Hotzenplotz, Die kleine Hexe, Der kleine Wassermann, Krabat,… Otfried Preußler hat all diese wunderbaren Geschichten geschrieben. Und um Krabat geht es hier. Aber lest selber.

„Das Land der Sorben, Sagen und Seen“ weiterlesen

Blogparade zum Thema Glück

Julie von julie-en-voyage hatte die schöne Idee eine Blogparade zum Thema Glück aufzurufen, bei der ich sehr gerne mitmache. Vielen Dank an dieser Stelle, liebe Julie.

Nun, wie würde ich Glück definieren?

Glück ist für mich, dass ich einen wunderbaren Mann habe, mit dem ich alles teile und die besten Kinder, die ich mir wünschen kann. Einen Hund und vier Katzen, die mein Herz erobert haben.

„Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.“ (Hermann Hesse) „Blogparade zum Thema Glück“ weiterlesen

Hauptsache Biken…

Ein Gastbeitrag

 

Petra Weiler vom Bike & Coach Rheingau berichtet uns hier über verschiedene Möglichkeiten, die man im Rheingau machen kann. Sie bietet Outdoor Coaching und Personal Training an. Außerdem wie du dein Urlaub im Rheingau aktiv gestalten kannst. Dazu bietet sie MTB- und Trekking-Radtouren im Rheingau an. Schaut mal bei ihr vorbei. Das lohnt sich.

 

…im Frühling, Sommer, Herbst UND Winter im Rheingau

Im Gegensatz zu den Alpen haben die Mittelgebirge den Riesenvorteil, dass der Biker hier keine wetterbedingte Winterpause machen muss, sondern, richtig gekleidet, das ganze Jahr über dem Radlvergnügen frönen kann. „Hauptsache Biken…“ weiterlesen

Meine Highlights auf der Frankfurter Buchmesse

Am Freitag stand für mich die Frankfurter Buchmesse auf dem Programm. Gewappnet mit einer Liste von Autoren, die ich antreffen wollte, fuhr ich mit Clara zur Buchmesse. Ihr wisst ja, ich habe seit kurzem eine Assistentin, die mir mit Rat und Tat zur Seite steht. Unseren kleinen Mini One stellten wir auf dem Parkplatz Rebstockbad und fuhren mit dem Shuttlebus zum Messegelände. Haltestelle Halle 3, genau da wollten wir hin. Ich entschied mich für meine kleine Kamera, da ich nicht mit dem großen Fotorucksack herumlaufen mochte. „Meine Highlights auf der Frankfurter Buchmesse“ weiterlesen

Foto – Challenge

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

Heinrich Heine

Hiermit lade ich Euch zu meiner Foto-Challenge ein. Unten stehen 9 Buchtitel die ein passendes Foto suchen. Lasst Eurer Fantasie freien Lauf und gibt den Namen Gesichter. Ob Ihr dabei den Titel, den Inhalt, oder eine eigene Interpretation nehmt, ist Euch überlassen. Jeder kann teilnehmen, ob Blogger oder Nicht-Blogger. „Foto – Challenge“ weiterlesen

Varanasi-Banares-Kashi

Meine unvergeßlichen Tage in Varanasi.

Es gibt bestimmte Städte, da möchte man noch einmal hin. Es gibt bestimmte Ereignisse, die möchte man noch einmal erleben. Es gibt bestimmte Momente, die möchte man am liebsten festhalten.

Nun, so ist es bei mir mit Varanasi. Ich könnte jetzt wieder dahin fahren, mich wieder in die Fluten seiner Ereignisse und Eindrücke stürzen.

Thali

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Thali (Platte) ist eine Mahlzeit,  die aus unterschiedlichen Gerichten zusammengestellt wird. Sie werden in kleinen Metallschälchen (Katoris) auf einem runden Tablett serviert. In den Katoris befinden sich Gemüsecurrys, Dhal (Linsencurry), Dhai (kühlender Joghurt), Salat und Dessert. Dazu Reis und Naan. Lecker. Thali gibt es als vegetarisches Gericht, oder auch mal mit Fleischeinlage.

Dieses leckere Thali war rein vegetarisch, da in unserem Hotel in Varanasi, was direkt am Ganges lag, keine Fleischgerichte serviert wurden. Hat man auch nicht vermisst. Es war köstlich.

 

 

Blacky aus Orchha

Es ist möglich, das man auf Reisen Freundschaften schließt, oder Bekanntschaften macht. Man ist sich sympathisch und hat gemeinsame Interessen. Man sucht sich aus.

Wir hatten in Orchha eine sehr außergewöhnliche Bekanntschaft gemacht. Blacky. Ein netter, schwarzer Hund mit einem abgebissenem Ohr. Den Namen gab ihm unsere Tochter Clara, weil er schwarz ist. Als wir den Ort erkunden wollten, stand er plötzlich neben uns und schaute uns mit einem treuen Blick an. So nach dem Motto: und jetzt? So, als ob er zu uns gehören würde. Den ganzen Tag war er an unserer Seite. Er lief mit uns bis zu unserem Hotel. Obwohl das Tor offen stand, kehrte er wieder um.

Am nächsten Tag schlenderten wir nach dem Frühstück im Hotel in den Ort hinein. Kaum waren wir am Rand angekommen, lief uns Blacky mit wedelndem Schwanz entgegen. Er war so außer sich vor Freude, dass er uns alle ansprang und um uns herum lief. Gibt es das? Ich war sprachlos. Ein fremder Hund irgendwo in Indien! Man konnte nicht anders, als ihn ins Herz zu schließen. Wir setzten uns am Ufer des Betwa Flusses und beobachteten die Menschen bei ihrer Morgenwäsche. Manche kamen mit einem Bündel, setzten sich an den Rand, packten ihr Bündel aus, nahmen die ganze Wäsche heraus und wuschen sie in dem Fluss. Kinder sprangen ins Wasser, um sich abzukühlen oder einfach Spaß zu haben. Es war ein schönes Treiben. In der Ferne sah man einzelne über die Brücke laufen. So saßen wir da und nahmen alles in uns auf. Mit dabei: Blacky. Meine Tochter war der Meinung, Blacky wäre fast verhungert und kaufte ihm Chips (Wir wussten nicht, was Blacky gerne essen würde). Nach kurzem schnüffeln aß er die Packung auf. So begleitete er uns, an der Seite Claras, auf unserer Besichtigungstour. Hin und wieder legte er sich in den Schatten, wenn wir in ein Tempel hinein gingen oder uns etwas anschauten. Dann stand er wieder bei uns und schlenderte mit uns.

Das war unsere nette Bekanntschaft aus Orchha. Aus irgendeinem Unbekannten wurde plötzlich ein Vertrauter.

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